May 30, 2005

jo&flem


irgendwann kann man auch mal ehrlich ehrlich sein. in meinem zuhause das kein wirkliches zuhause, aber dann doch ein so feines grosses zuhause ist:

liegt ein roter blauäugiger trauriger inflamanter flemmy. keine unterhose an. und unterhält sich mit jost

jost kurz jo, ist permament im inbegriff einen braunen a-b-z-u-s-e-i-l-e-n.
ein brauner, ist kein kleiner oder grosser brauner, welchen man in diversen wiener cafes bestellen kann, sondern ein brauner, ist ein sinnbild eines superlativen freudschen analen zwangscharakters, das mitunter nicht nur in ebensolchen diversen wiener wcs hinuntergespült-sondern sehr oft ein traumkonstrukt-das einfach nur klein und kackhaft nach aufmerksamkeit

seine lebensberechtigung leise ankündigend auströmt. diese lebensäusserung
nennt man üblicherweise: FURZ

DER FAMOSE BRAUNE. jener widerum ist ein produkt des sogenannten kackvogels, für den sich laut anonymous coward, angeblich, da täuscht sich jener anonyme feigling, keiner interessiert.
das gespräch zwischen jo und flem ( kurz für flemmy) widerlegt die annahme jenes ac.

und spielt sich, DAS IST SEHR SEHR WICIHTIG in der realen welt des unrealen flemmys und der unrealen welt des realen jost ab und verläuft wie folgt:

jo: meine zehen sind morsch
die leiche in der donau auch
und meine socken sind zu dick

flem: aha

jo: meine unterhose ist zu eng. muss wohl mal jetzt eine nummer grösser kaufen
und der pod muss lange drinn bleiben.

flem: ok

jo: das auto ist die unwelt wo man zwischen sein und nicht sein wollen hin und her pendelt. das auto, als transportales vehikel ist der einzig sichere ort, wo man nicht auf nadeln sitzt oder in nadeln sich setzt.

flem: so so

jo: die hacienda in griechenland ist wie das hotel in der burgenländischen pampa, eine oase der ruhe und sammlung und besinnung. es gibt ouzo und stockfisch, aber was immer es auch gibt, oder geben möchte, ich bin nicht hier, jetzt, momentan, in diesem leben, wo ich eigentlich bin, aber nicht nie und nimmer sein möchte.

flem: wo ist meine unterhose?

jo: ich hab mich physisch aus der unterhose, aus meiner unterhose raus-nein, warte: ausgezogen.

flem: und meine gleich mit.

jo: was?

flem: ausgezogen?

jo: muss mal einen braunen abseilen.

flem: das klo ist gleich dort

jo verschwindet für eine halbe stunde, kehrt mit verkehrter miene wieder und versichert damit seinem freund eine unerfüllte mission

jo: wenn der schuh oder braune drückt, dann fährt man am besten für eine weile weg. zum beispiel zu moni. moni wirst du magen flem, die ist auch so auf gothic und.......

flem: ja. das könnte mir gefallen. ich meine moni.

jo: ja in 1 ein 1/2 wochen

flem: dann bin ich ja schon im verstaukoffer

jo: ach.
ich meine nur überleg es dir.

flem: jo ist schon wieder ins auto und aufs klo.

Posted by fememe at 11:05 PM | Comments (0)

es wird wieder besser

steht auf dem asphalt. es ist schon. jetzt wo der teer schmilzt, könnte man sich zigaretten von den strassen drehen. in der hitze des tages mit süssem honigmund, und den beinchen mit ameisen und gänseblumen bedeckt, man teilt bilder blicke brot und bier- die haut beschmiert mit 20 faktoren, auch wenn die sonne sich längst verzogen hat-ist selbst IHR zu heiss geworden: kommt mir in den sinn, dass das mein einziger und erster sommer in wien sein wird.

das ich noch nie, in sieben jahren keinen ganzen sommer in wien verbracht habe und dass dieser jener jetzige heisse sommer der letzte hier sein wird
und dass ich meine anfänglichen bedenken schon mit dem sonntäglichen ritt über die MQ plastikwiese über bord geworfen habe.

da gibt es kein entkommen. obwohl es wird zwischendurch vielleicht schon hart, aber die gründe sind andere. wer will schon bei dem schönsten wetter sich in einen kühlen schattigen raum setzen und sich die finger wundtippen, damit das dann ein ende hat: wo man doch so schön flanieren und lenzen könnte, meine spezialität sozusagen. aber da gibt es kein entkommen.
sub. hat schon ernsthafte magenprobleme wegen der selben sache, aber wir werden das ganz souverän machen, mit bravour und step by step, immer den richtigen zeitpunkt abwarten, wenn man gefühl dafür hat. braucht mir keiner was einreden.

da fällt mir die eigentlich wichtige sache ein, am anfang hing sie in den felsen, wütend, warum geht es nicht so wie sie will? bis man sich dem stein annähert und ein teil von ihm wird-und
ich stand da immer blöd in mancher leute zimmer und wurde laut oder schwieg oder ging dann

wobie gehen immer noch die beste variante ist, weil man dann irgendwann nicht mehr kommt und nicht mehr kommen heisst man geht einen anderen weg und jeder andere weg ist besser als der an dem man ansteht.

und das ist mit felsen und mit dem wasser so und das ist mit dem willen so und mit der lust ist es so und mit der wut auch-wenn auch etwas anders

im buch der 100 ich hab die weisheit mit dem löffel gefressen: "vielleicht sollte man seine geister annehmen", von einer oberweisheitstante

annehmen, annehmen frau schlaumeier!!! annehmen, ist mein masochismus und deshalb auch meine stärke.

p.s. und man soll abends seinen gefühlen immer schön die betten machen, denn das haben sie sich verdient.....nach so harten stunden der arbeit am tage

p.p.s und übrigens finde ich es toll das ich nicht die einzige bin, die meint es passt so gut, nur manchmal wäre es toll auch so einen zu haben. ...Sub*

aber wenn wir das auch noch hätten, dann wären wir frauen einfach zu perfekt.


Posted by fememe at 06:48 PM | Comments (0)

silken substance

"Invention does not consist in creating out of void but of chaos.
It can give form to dark, shapeless substances, but cannot bring into being the substance itself" M. Shelley

Through her presence
you feel comfortable and home-somehow
the sun tries to catch up with us
the two of us: once: our mutual passion
we talk our heads off-
barefoot play around and I think-

I could fall for her anytime
anywhere
over and over again
remember her bedsides, the heavy breathing, and my moans
today
if we did

we lie in the grass where I can finally rest with anticipation and complacency
I do not have to touch
either past
or future
I am no longer absent or withdrawn
I simply am now and enternally-here

Posted by fememe at 05:52 PM | Comments (0)

poem for e.

All the times
You hit my nerves
Down
Down
Down in the back.

All the times
I gathered countless ways to
Finally
Finally
Finally escape you

All the times
I felt impelled to
Repeat
Repeat
Repeat myself

And see:
not even poems can bring your dullness to a point.

Posted by fememe at 11:19 AM | Comments (0)

game

Taking another route: along the smell
just like kids who follow the blood trace
eager to find out where it leads to
and to what it was
that got hurt.

When they hid under the rug
played with snowballs
pens
watched the rats fight each other
and rabbits alike.
Then, when they got older- took their treasure tools and
went on their first yet unlucky journey where they met
the dwarf woman
them being half as innocent as she was
yet who could tell?

She went:
“Dig it up but do dig deep, one two three-just one leap”

Four started out

One got killed
And one freaked out.
Two made it home again
One dies now
And one will then



Posted by fememe at 11:13 AM | Comments (0)

sun day


The city rests torpid-
stilled with heat.
Now and then, a breeze lifts its veil of temperature
for a moment of
cooling

Between seconds, one gets a glimpse
of people walking calmly
going astray-
-going astray
when the veil lifts up

strangers are recognized staging

performing

just like oneself

in dumbshows.


I, myself, inevitably loathe the previous acts
realizing that also
my performance was
too good
almost perfect

to be true.


Posted by fememe at 11:12 AM | Comments (0)

May 27, 2005

love is futile

oder ein loch im kopf. mit den scherben auf der strasse, autos die mich auf dem rad streifen und ambulanzen, die niedergefahrene fussgänger auflesen: so viele unfälle, so viele hunde, so viele kinderwägen. alles in allem ist alles zuviel. meistens und momentan sowieso. das was zuwenig ist ebenfalls, sieht man nicht, aber spürt es dafür genauso stark.

am abend stossen alle auf die neue an, manche auf den neuen, aber eher die neue. syl kokettiert sehr interessant mit ihrem langen haar und ihrem augenaufschlag, der einen gerade immer rechtzeitig trifft, dieses wesen zieht die lolita nummer ab, denke ich mir. man nennt solche damen auch touristinnen.... aber sie macht das gut und das weiss sie auch.

die nacht davor hat 14 stunden gedauert, mit unterbrechungen. am ende, nach den ganzen drohungen, verletzungen und der wohnung, die ich versehentlich angezündet hatte, ende ich bei der 18 indoor, südbahnhof

da steht er plötzlich da: und natürlich wie es die schmerzvolle nachtmar will/ niedergeschmettert/ schweissbedeckt/ von diesen rapiden träumen/

I am not coming back.

sage ich komischerweise auf englisch. er ist nur noch ein schatten seiner selbst
irgendwo sehe ich noch gelben haarflaum, oder war das dann schon die grelle
sonne, als ich aufwachte?

Posted by fememe at 01:37 PM | Comments (0)

sky blue

our bodies are truth naked

with the mind cloth

hanging loosely: blowing in the wind: plastic covers on a scaffold

one does not know it is the last time they touch
until
one ceases to recall the first time they have met


an aeroplane in blue sky

is as symbolic of linear movement

as my reluctance to ever just think of giving in again.

Posted by fememe at 11:44 AM | Comments (0)

May 25, 2005

what is the prognosis?

he called it a "lack of proportion"

that sounds very sophisticated for a condition like his

it is an invention. fiction. pastime

before he threw himself out of the window

revision. did a lot of revisions. before she drowned herself

she broke my heart once and one cannot love like this twice

on the wall it says: a thousand beautiful things
a small car i squeezed behind a radiator and when you touch the letters they simply disappear

septimus!

that is a speaking name, you now
tells us about the hours, time, dripping
ideals that are lost over time

and that life still always goes on

Posted by fememe at 12:55 PM | Comments (0)

May 24, 2005

encipher the obviousness

in front of the finally almost beloved department waits in black a beautiful banshee, says banshee-strike: i wish i had her.

m. calls c. c calls m2. j. calls c. c calls m3. m3 wears anteus, c. calls him anteus.
sleeps in a bag in a flat around her own flat on the carpet in a bag again.
carries her own however not named banshee but nishiki on the shoulders, does not want to sleep at a stranger's place.
but then the other day:

he stands next to me/ his shades mocking me
suppose i am in the pet obedience school
and says something beautifully clear
like dry dogtrainers do
beautifully clear

reznor meanwhile:
"there is no f* you-there is only me." he goes on and on and on.....

by the way, it is completely stupid to encipher the obviousness
one cannot hide what is no longer there
or never was
and anyway
i'll slink off with my tail between my legs.

zuerst dachte ich daran die ganze nacht, eine nacht und noch eine nacht und eine weitere nacht, wo wir so komische dinge machen in den träumen, die wir uns im richtigen leben-in der realen wachen welt nicht trauen- einmal schnell zur zigarette zu greifen: wenn einem so richtig schlecht ist, so mulmig, wenn man sieht wie bei fremden schon die finger zittern, wenn man vergessen hat, was eigentlich mal so gut war. so geborgen. keine nummer mehr, keine bescheuerte verbogene miene und dann das zucken der mundwinkel:

gott du irritierst mich so. und in meinem rechten arm steckt die wut von tag um tage um woche um monat um jahr. bis die linke hand sich an den hals greift, der ist trocken.
und traurig. nach dem motto hinter mir die sintflut, blicke allein reichen mir schon. sagen alles: oder verbotene. da frag ich mich warum ich irgendwann mal ein schlechtes gewissen hatte, scheinbar eine charaktereigenschaft des menschen, der dann mit ziemlicher wahrscheinlichkeit in die hundeschule von oben kommt.
fakten: kann gar nicht soviel essen wie ich kotzen möchte. kann gar nicht soviel schweigen wie ich brüllen möchte, aber dann ist ein lautes lachen vielleicht wenn simone singt: new new new. höre immer nur neu. irgendwas wird und ist ja immer neu, auch wenn man es nicht merkt. also nicht unmittelbar.

also dann aber doch nicht zur zigarette gleich greifen. eine gute freundin von mir, hat einmal gesagt: wenn man gewisse dinge ausspricht, also nur ausspricht, dann gibt es keinen weg mehr zurück.

ich sehe das so: wenn man still mit dem fuss an das tischbein tickt, wie die stunden die so schnell vergangen sind, in denen wir uns so verpasst haben obwohl wir im selben raum waren, du und ich. wenn ich einen film sehe, einen gottverdammten film, wo eine frau-den mann den sie liebt ansieht- und mir denke: so darf ich dich gar nicht mehr ansehen, sonst bist du böse wie eine bärenfalle.
wenn ich denke alle kackvögel kriegen einen tritt von mir in nächster zeit, weil ach naja, wer will und braucht schon kackvögel.
also manche dinge, die ausgesprochen sind, wenn sie dann mal wirklich ausgesprochen sind, und weil dinge, die man verschweigt oder körperlich äußert
ja auch ausgesprochen sind, verändern ganz ganz langsam schnell vielleicht
viel schneller alles.

und worüber man nicht sprechen kann darüber soll man bekanntlich schweigen, aber man kann sich auch ausheulen, oder jemanden eine blume schenken, der genau weiss, dass dann was nicht stimmt, weil man nie blumen geschenkt bekommt von der person, die einem mal eben blumen schenkt. dann geht man gemeinsam spazieren und merkt wie lange man sich nicht gesehen hat, wie gern man sich aber immer hatte. als wäre die welt eine halbkugel lange dunkel gewesen, falsche zeitzone. kein telefon. keine lust. nur frust. oder man packt seine koffer und fährt für ein paar tage weg und geht unter die decke mit einem fremden, den mit fremden ist es im bett sehr oft am besten, weil man alles machen kann. alles. und alles ist besser als nichts. macht glücklich. befriedigt. nicht nur den körper.

oder man löscht den ganzen crap und sagt einfach: ich will es nicht, aber ich werde dich hassen.

und denkt sich den rest.
weil man halt doch nicht lange genug in der hundeschule war
oder aber eben viel zu lange.

steigen jetzt dann mal auf haikus um und kurze sätze wie:

ich war ein kleines puppi
ich war ein süsses struppi
aber jetzt scheiss ich drauf

oder

man würgt jemanden am tel einfach ab und fühlt wie das blut in den adern zu kochen beginnt, das ist der fall wenn struppi dem trainer einfach ins bein beisst oder woanders hin und sich freut, weil es sich irgendwie voll gut anfühlt.

aber das hat ja noch zeit.
und nach dem beissen "lassen" selbst die blödsten hunde "los". denke ich mal.

Posted by fememe at 02:45 PM | Comments (1)

May 21, 2005

sunny saturday


watched the "royal tennenbaums" and "butterfly effect" yesternite. much better than going out. buteffect is quite awful in between but rather good i believe -apart from the end. the tennenbaums is a must-see.

summer in the city.
waiting in cafe gumpendorf now for s. to skype me
but as usual we miss each other.

today get my bike and i-pod
then fly with NIN-will you bite the hand that feeds you
this is my absolute favourite at present.

Posted by fememe at 09:25 AM | Comments (0)

May 20, 2005

long gone

hi everybody!

thx for your comments first of all-
there were some questions about the definitions and maybe also history of "weblogs" and i am looking forward to telling you something about it in our next lecture on corpus linguistics.

i haven't written anything myself for a long time and think that our discussion is more or less held in class, in the special seminar.

this online project was meant to be a kind of memetic test and not very much has happened so far due to the fact that i myself did not work with it.

i thought we could exchange our ideas and progress in writing our diploma but all of us have different topics and so i will use the blog for private entries and anything that comes to my mind in the future time.

Posted by fememe at 03:11 PM | Comments (0)